DER GOLDENE HANDSCHUH auf Netflix

DER GOLDENE HANDSCHUH bei Netflix

DER GOLDENE HANDSCHUH erhitzt nun auch die Gemüter des deutschen Streaming-Publikums, denn seit Ende des letzten Monats hält auch dieser “dreckige” Film Einzug in unsere Wohnzimmer. Und vor allem sensible Gemüter werden sich angesichts des unscheinbaren Titels entsetzt die Hände vor das Gesicht schlagen, denn FATIH AKINs Film geht an die Substanz und offenbart uns in einem versifft-verkommenen Setting das schauderhafte Treiben eines deutschen Serienkillers, der in der Halbwelt-Kneipe “Goldener Handschuh” im Hamburg der 1970er Jahre auf Opferjagd ging. Meistens gingen ihm Gelegenheitsprostituierte und Trinkerinnen ins Netz, die sich für eine Flasche Korn verkauften, um den Promillepegel aufrecht zu halten. Dabei glaubt man, den ganzen Mief förmlich riechen zu können, so authentisch ist das Setting arrangiert, und man ist perplex darüber, wie weit der Film bereit ist zu gehen, um uns die tatsächlichen Ereignisse um Fritz Honka en Detail näherzubringen. Wer unempfindlich ist und mit intensivem Kopfkino leben kann, das unweigerlich einsetzt, sobald Regisseur AKIN abblendet, wenn es ans Zerstückeln der Opfer geht, dem sei dieses glanzvolle Stück Ensemblefilm ans Herz gelegt.

Mehr Infos zum Film findet Ihr in der aktuellen Ausgabe der DEAD ENDS.

Werbung:
Über Markus Brüchler 213 Artikel
Ich bin Herausgeber und Mitgründer der Zeitschrift CONVENTION MAGAZIN, die sich im Oktober 2020 zum MovieCon Magazin entwickelte. Seit den späten 70er-Jahren beschäftigen mich Filme und Serien. Zum Horror-Genre kam ich Anfang der 80er-Jahre mit THE FOG, TANZ DER TEUFEL und ZOMBIE. Ich erinnere mich gut, dass ich mich in unserer damaligen Küche versteckt hielt, um immer wieder einen Blick auf den Fernseher der Eltern zu erhaschen, auf welchem der eine oder andere Horrorfilm flimmerte. Seit 1994 verdiene ich meine Brötchen auf selbstständiger Basis als Computertechniker und Programmierer, später mit Schwerpunkt Datenbanken, Web und eCommerce. Für das MovieCon Magazin bin ich für das Layout und anderen technischen Dingen verantwortlich. Natürlich schreibe ich auch leidenschaftlich gerne an umfangreichen Storys und Kurzgeschichten. 2019 gründete ich zusammen mit meiner Lebensgefährtin einen eigenen Verlag, der in 2020 zum MovieCon Verlag heranwuchs.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


* Datenschutzerklärung akzeptieren