Running Man- Remake von EDGAR WRIGHT

Stephen-King-Menschenjagd

Am 30. Januar 1988 lief hierzulande der Film RUNNING MAN mit Arnold Schwarzenegger an. Der Film basiert auf dem Buch “Menschenjagd” von Stephen King, das dieser unter seinem Pseudonym “Richard Bachman” schrieb. Allerdings haben Buch und Film nur den Namen der Hauptfigur und das Konzept der TV-Show gemeinsam. Mit der populären Gameshow „The Running Man“ soll die Bevölkerung bei Laune gehalten und ihr Wunsch nach Freiheit unterdrückt werden. In der sadistischen Sendung werden verurteilte Kriminelle von professionellen Menschenjägern durch eine tödliche Arena gehetzt. Wem die Flucht aus dem Jagdgebiet gelingt, dem winken Freiheit und Luxus. Während Ben Richards, dargestellt von Schwarzenegger, im Film keine Familie hat und zur Strafe für seine Befehlsverweigerung zur Teilnahme an der Show gezwungen wird, so macht er es im Buch freiwillig, um seiner kranken Tochter einen Arzt und Medizin bezahlen zu können. Darüber hinaus ist er im Buch kein unschuldig verurteilter Polizist, sondern ein erwerbsloser Arbeiter.

Die Idee zu Kings Roman aus dem Jahr 1982 wurde bereits 24 Jahre zuvor, also 1958, von dem Schriftsteller Robert Sheckley verwendet: und zwar unter dem Titel „Das Millionenspiel“. Unter diesem Namen erfolgte bereits 1970 durch Drehbuchautor Wolfgang Menge und Regisseur Tom Toelle eine Verfilmung für die ARD, die seinerzeit hohe Wellen schlug, da Zuschauer das Spielshow-Szenario für realistisch hielten.

Damals übernahm Jörg Pleva die Rolle des Gejagten; einen der Killer verkörperte der spätere Kultkomiker Dieter Hallervorden, während die Sendung vom “Hitparaden”-Moderator Dieter-Thomas Heck kommentiert wurde. Mehrfach wurde der Plot verfilmt – nun hat Hollywood eine Neuauflage angekündigt, die durch Regisseur EDGAR WRIGHT (SHAUN OF THE DEAD) deutlich näher an die Romanvorlage herangeführt werden soll.

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