Special: Resident Evil

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Viren. Die Geißel der Menschheit. Aktuell schlägt sich die Welt mit einem dieser Krankheitserreger, der auf den Namen COVID-19 oder auch CORONA hört, herum. Mit dem bloßen Auge nicht sichtbar, kann ein Virus in den Körper zum Beispiel eines Menschen eindringen und sein manchmal zerstörerisches Potenzial entfalten und sich vermehren. Der Körper des Wirtes versucht, sich dieser Eindringlinge zu erwehren, was zum Leidwesen des befallenen Körpers nicht immer klappt. Wikipedia schreibt, dass Viren infektiöse organische Strukturen sind, die sich als Virionen außerhalb von Zellen (extrazellulär) durch Übertragung verbreiten, aber als Viren nur innerhalb einer geeigneten Wirtszelle (intrazellulär) vermehren können. Die Wissenschaft vermutet, dass Viren wesentlich länger auf unserem Planeten existieren als jedes andere Lebewesen. Der Mensch, eine sehr gewalttätige und dominante Spezies, hat schon sehr früh angefangen, sich die Eigenarten der Viren zunutze zu machen und Viren künstlich herzustellen oder zu manipulieren. Das T-Virus (Tyrant-Virus) ist einer dieser unliebsamen Gesellen, das von Dr. James Marcus im Jahre 1978 entdeckt und weiterentwickelt worden ist. Die Umbrella Corporation, für die Dr. Marcus arbeitete, sah in diesem Virus ein ungeheures Potenzial als biologische Waffe. Das Virus kann in tote Zellen eindringen und sie wieder mit Leben füllen. Bei lebenden Wirten schwächt es das Immunsystem und vermindert das Reaktions- und Denkvermögen des belagerten Individuums. Für einen infizierten Menschen stehen nur noch die primitivsten Bedürfnisse nach Nahrung im Vordergrund, während bei Tieren die Reaktionsgeschwindigkeit um ein Vielfaches erhöht wird. Die Infektions- und Sterberate liegt bei nahezu 99 %.

Am Anfang des 21. Jahrhunderts ist die Umbrella Corporation der größte und mächtigste Konzern der Welt. Nahezu 9 von 10 Haushalten benutzen Produkte des Konzerns. Im Geheimen verfolgt Umbrella ihre Interessen in der genetischen Manipulation und der viralen und biologischen Kriegsführung. Im sogenannten Hive, einer unterirdischen Forschungs- und Entwicklungsanlage unterhalb der Stadt Raccoon City, beschäftigt Umbrella rund 500 Mitarbeiter, die unter anderem an dem Tyrant-Virus arbeiten. Der Begriff Hive bedeutet übersetzt Bienenstock oder Schwarm und symbolisiert die Form der unterirdischen Anlage. Die Mitarbeiter widmeten ihre Zeit und ihr Leben der Forschung bzw. der Erschaffung des T-Virus, das jedoch durch einen Labor-Unfall freigesetzt wurde. Durch die oben angedeuteten Mutationen entstanden aus den ehemaligen Mitarbeitern der Umbrella Corporation Zombies und Mutanten, die nur eines zum Ziel hatten: die Menschen zu vernichten. Durch eine Verkettung von Ereignissen gelangte das T-Virus an die Oberfläche und sorgte somit für die Verwüstung der Stadt.

Resident Evil

Im Jahr 1996 erwarb die deutsche Produktionsfirma Constantin Film, die für Werke wie DIE UNENDLICHE GESCHICHTE bekannt ist, die Filmrechte an Resident Evil. Schon einige Zeit davor war das Interesse an einem Horror-Actionthriller vorhanden. Erst der Erfolg des Computerspiels RESIDENT EVIL lenkte das Interesse Constantins auf dieses Franchise. Mehrere Drehbuchautoren und Regisseure versuchten sich an diesem Projekt. Differenzen und Probleme mit Capcom, den Autoren und Constantin verzögerten den Film.

Das erste Skript wurde von Alan B. McElroy geschrieben, der bereits das Drehbuch zu HALLOWEEN 4 verantwortet hat. Obwohl das Drehbuch als brauchbar akzeptiert wurde, wurde es später dennoch verworfen,

als Constantin Bedenken äußerte, dass die Veröffentlichung von Resident Evil 2 die Fans davon abhalten würde, eine Adaption des Originalspiels zu sehen. Als es McElroy nicht gelang, ein weiteres Drehbuch vorzulegen, wurde er entlassen.

Mehr zu Resident Evil, den Machern, die Hintergründe, Spiele und Cosplayer in der MovieCon Ausgabe Nummer 2 auf 16 Seiten im Horror Special:

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Markus Brüchler
Über Markus Brüchler 199 Artikel
Ich bin Herausgeber und Mitgründer der Zeitschrift CONVENTION MAGAZIN, die sich im Oktober 2020 zum MovieCon Magazin entwickelte. Seit den späten 70er-Jahren beschäftigen mich Filme und Serien. Zum Horror-Genre kam ich Anfang der 80er-Jahre mit THE FOG, TANZ DER TEUFEL und ZOMBIE. Ich erinnere mich gut, dass ich mich in unserer damaligen Küche versteckt hielt, um immer wieder einen Blick auf den Fernseher der Eltern zu erhaschen, auf welchem der eine oder andere Horrorfilm flimmerte. Seit 1994 verdiene ich meine Brötchen auf selbstständiger Basis als Computertechniker und Programmierer, später mit Schwerpunkt Datenbanken, Web und eCommerce. Für das MovieCon Magazin bin ich für das Layout und anderen technischen Dingen verantwortlich. Natürlich schreibe ich auch leidenschaftlich gerne an umfangreichen Storys und Kurzgeschichten. 2019 gründete ich zusammen mit meiner Lebensgefährtin einen eigenen Verlag, der in 2020 zum MovieCon Verlag heranwuchs.

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