Star Trek: Nichelle Nichols (Uhura) geht in Rente

Wie Nichelle Nichols über den Nachrichtendienst Twitter bekannt gegeben hat, wird sie sich im kommenden Jahr 2020 offiziell aus dem öffentlichen Leben zurückziehen und in Rente gehen. Nichelle Nichols wird Ihren letzten öffentlichen Auftritt in Burbank, Kalifornien auf der Farewell Celebration 01.05. bis 03.05.2020 haben. Sie wird ein letztes Mal für Panels, Autogramme, Photo Shoots, einer Party, einem Bankett und vielem mehr zur Verfügung stehen. Dutzende Stars aus dem Star Trek-Universum sind eingeladen und werden Nichelle Nichols in den Ruhestand verabschieden.

Ihr Leben als Ikone der westlichen Welt

Nichelle Nichols wurde am 28.12.1932 in Robbins, Illimois USA als Grace Nichols geboren. Zu Ihren bekanntesten Rollen zählt die der Uhura in der Fernsehserie Star Trek aus den Jahren 1966-1969.

Diese Weltraum-Serie sollte es sein, die Nichelle Nichols zu einer Ikone der westlichen Popkultur machen sollte. Sie hat die gesamte Welt auf unglaubliche Weise maßgeblich beeinflusst. Als erste farbige Frau wurde Sie nicht als Hausmädchen oder ähnliches dargestellt, sondern als eine zentrale Brückenoffizierin des Raumschiffes Enterprise. In der Star Trek Folge „Platons Stiefkinder“ durfte sie als erste afro-amerikanische Frau einen weißen Mann küssen. Damals weigerten sich sogar einige Sender der südlichen Staaten Amerikas diese Folge auszustrahlen.  

Als Nichols am Ende der ersten Staffel aus der Serie aussteigen wollte, um eine Karriere am Broadway einzuschlagen, überredete sie der Bürgerrechtler Martin Luther King, weiterhin als Vorbild in der Serie zu wirken. “Ich bin dein größter Fan. Du bist Teil der Geschichte.”, sagte King zu ihr.

Im Jahre 1992 erhielt sie als erste afro-amerikanische Frau einen Stern auf dem berühmten Walk of Fame in Hollywood.

Zum Kultstar des Jahrhunderts wurde Nichelle Nichols im Jahre 1999 mit der goldenen Kamera geehrt.

Filmografie (Auswahl)

•1959: Porgy und Bess

•1964: Great Gettin’ Up Mornin’ (Fernsehfilm)

•1964: The Lieutenant (Fernsehserie, 1 Folge)

•1966: Paris ist voller Liebe (Made in Paris)

•1966: Gesicht ohne Namen (Mister Buddwing)

•1966: Tarzan (Fernsehserie, zwei Folgen)

•1966: Doktor – Sie machen Witze! (Doctor, You’ve Got To Be Kidding!)

•1966–1969: Raumschiff Enterprise (Fernsehserie, 69 Folgen)

•1971: The D. A. (Fernsehserie, 1 Folge)

•1974: Chikago Poker (Truck Turner)

•1974: Die Enterprise (Star Trek: The Animated Series, Fernsehserie, Stimme, 22 Folgen)

•1979: Star Trek: Der Film (Star Trek: The Motion Picture)

•1982: Star Trek II: Der Zorn des Khan (Star Trek: The Wrath of Khan)

•1983: Antony and Cleopatra

•1984: Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock (Star Trek III: The Search for Spock)

•1986: Rebellen des Grauens (The Supernaturals)

•1986: Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart (Star Trek IV: The Voyage Home)

•1989: Star Trek V: Am Rande des Universums (Star Trek V: The Final Frontier)

•1991: Star Trek VI: Das unentdeckte Land (Star Trek VI: The Undiscovered Country)

•1992: Inside Space (Dokureihe, Moderatorin, 1 Folge)

•2002: Snowdogs – Acht Helden auf vier Pfoten (Snow Dogs)

•2003: Roddenberry on Patrol

•2005: Sind wir schon da? (Are We There Yet?)

•2007: Lady Magdalene’s

•2007: Heroes (Fernsehserie, 5 Folgen)

•2007: Star Trek: Of Gods And Men (Fanproduktion)

•2008: Tru Loved

•2008: The Torturer

•2017: Renegades – The Series (vormals Star Trek: Renegades) (Webserie)

Destination Star Trek Germany: Nichelle Nichols 2018
Markus Brüchler
Über Markus Brüchler 200 Artikel
Ich bin Herausgeber und Mitgründer der Zeitschrift CONVENTION MAGAZIN, die sich im Oktober 2020 zum MovieCon Magazin entwickelte. Seit den späten 70er-Jahren beschäftigen mich Filme und Serien. Zum Horror-Genre kam ich Anfang der 80er-Jahre mit THE FOG, TANZ DER TEUFEL und ZOMBIE. Ich erinnere mich gut, dass ich mich in unserer damaligen Küche versteckt hielt, um immer wieder einen Blick auf den Fernseher der Eltern zu erhaschen, auf welchem der eine oder andere Horrorfilm flimmerte. Seit 1994 verdiene ich meine Brötchen auf selbstständiger Basis als Computertechniker und Programmierer, später mit Schwerpunkt Datenbanken, Web und eCommerce. Für das MovieCon Magazin bin ich für das Layout und anderen technischen Dingen verantwortlich. Natürlich schreibe ich auch leidenschaftlich gerne an umfangreichen Storys und Kurzgeschichten. 2019 gründete ich zusammen mit meiner Lebensgefährtin einen eigenen Verlag, der in 2020 zum MovieCon Verlag heranwuchs.

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